Quelle: http://www.eurobike-show.de/eb-de/news/start-up-Gewinner.php

Die Jurypreise des EUROBIKE Start-Up Awards 2018 gehen an:

Muli von muli-cycles

Statement der EUROBIKE Start-Up Award Jury: „Beim ‚muli‘ stimmt alles. Durch seinen kurzen Radstand, die geringe Breite und den kleinen Rahmen lässt sich das Fahrrad von großen und kleinen Menschen einfach steuern. Besonders beeindruckt hat uns, wie einfach der Kindersitz ein- und ausgebaut und der Transportkorb zusammengefaltet werden kann. Insbesondere für Familien empfehlenswert.“

Split Belt Drive von Veer

Statement der EUROBIKE Start-Up Award Jury: „Diese Innovation eines offenen Riemens, der auch noch nachrüstbar ist, bringt einen echten Fortschritt, wenn sich die Funktionsweise bewährt. Der Nachteil, dass am Rahmen Veränderungen vorgenommen werden müssen, um den Riemen zu wechseln, ist damit nicht mehr gegeben, während die bekannten Vorteile des Riemenantriebs erhalten bleiben.“

Wink Bar von Velco

Statement der EUROBIKE Start-Up Award Jury: „Dieses im Lenker integrierte Navigationssystem verfügt über zahlreiche sinnvolle Lösungen. Besonders die einfache Wegführung über Lichtsignale hat uns überzeugt. GPS- und GSM-Verbindung für die dazugehörige App sind bereits im Lenker integriert. Für Navigationssysteme ist das Preis-Leistungs-Verhältnis zudem sehr gut.“

PED von speaRoad

Statement der EUROBIKE Start-Up Award Jury: „Eine Innovation, die Sichtbarkeit und Sicherheit beim Radfahren erhöht, ohne dass dazu Batterien oder Aufladeprozesse notwendig sind. Ausschlaggebend bei diesem Leuchtpedal war für uns, dass die Energie für das Licht beim Treten erzeugt wird. Besonders für Kinder empfehlenswert.“

Trenux von Trenux Trailers

Statement der EUROBIKE Start-Up Award Jury: „Beim Trenux zeichnen wir die Idee aus. Das Konzept eines Fahrradanhängers, der zusammengefaltet auf den Gepäckträger passt, finden wir genial. Werden die Herausforderungen bei der Umsetzung dieser Idee gut gelöst, sehen wir dafür einen großen Markt.“

Der EUROBIKE Publikums Start-Up Award 2018 geht an:

TriEye von CFongen

Die Idee einer Brille mit integriertem Rückspiegel hat das Publikum am meisten überzeugt. So kann man im Straßenverkehr auch im Blick behalten, was hinter einem geschieht, ohne sich umdrehen zu müssen.

Biografien der diesjährigen Juroren des EUROBIKE Start-Up Award:

Ulrike Saade hat sich in ihrer täglichen Arbeit der neuen urbanen Mobilität und einer größeren Rolle des Fahrrads in der Gesellschaft verschrieben. Schon in den 80er Jahren hat sie einen innovativen Fahrradladen gegründet und seitdem eine Vielzahl von Fahrrad-Projekten initiiert. Sie war maßgeblich am Aufbau VSF e.V. beteiligt und gründete das Netzwerk „BikeBrainpool“ als ThinkTank der Fahrradbranche. Ihre Firma Velokonzept organisiert große Fahrrad-Festivals (z.B. die VELOBerlin), Konferenzen (z.B. den EUROBIKE Travel Talk) und fungiert als Partner der Fahrradindustrie, des Handels, der Politik und Verwaltung, Lobbyorganisationen, Tourismus, Messen sowie den Radfahrenden. Ulrike Saade ist Mitglied im Beirat der „Fahrradakademie“ des Bundesverkehrsministeriums und des „FahrRat“ von Berlin und ist zudem gelernte Zweiradmechanikerin.

Ursula Kloé ist Beraterin mit Expertise für die Schnittstelle Mensch-Technik und die damit verbundenen Interaktionsprozesse und hat mehr als 25 Jahre Erfahrung mit Zielgruppen, Kunden-Segmentierungen, Lifestyle-Typologien und Trends. Mit JU-KNOW begleitet sie Innovationsentwicklungen mit dem Ziel, die beste Lösung für Nutzer zu erarbeiten, die zudem optimal zu den Unternehmenszielen passt. Ihre Leidenschaft für Mobilitätsthemen bringt sie bei New Mobility Experts in ein interdisziplinäres Team ein, das mit einem ganzheitlichen Ansatz und Fokus auf User Experience (UX) neue Ideen zu Fahrzeug-Konzepten, Antriebstechnologien oder Services zum Erfolg führt. Darüber hinaus ist Ursula Kloé Lehrbeauftragte an der SRH Hochschule Heidelberg.

Ernst Brust : Nach vielen Berufsjahren bei der FAG und als technischer Leiter eines Fahrradherstellers in Schweinfurt gründete er im Jahre 1991 die Firma Velotech – Dienstleistungszentrum für Produktsicherheit, Entwicklung und Anwendung neuester Testmethoden für die sicherheitstechnische Überprüfung muskelgetriebener Geräte. Seit 1992 ist er öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Fahrradschäden und -bewertungen, derzeit zudem der Einzige für Elektrofahrräder.

Egbert Hünewaldt leitet das Beratungsunternehmen Green Business Development in Berlin, welches er 2004 gegründet hat. Er hat sich darauf spezialisiert, Projekte an der Schnittstelle zwischen digitaler und grüner Wirtschaft zu konzipieren und Markteintrittsstrategien für ausländische Unternehmen zu entwickeln und umzusetzen. Egbert hat nicht nur Erfahrungen in der Finanzierung nachhaltiger Unternehmen gesammelt, sondern verfügt auch über ein exzellentes Netzwerk in der Green Economy, insbesondere im Bereich der neuen Mobilität und nachhaltigen Finanzwirtschaft sowie in der Start-up-Industrie. Egbert war Mitbegründer und Business Angel des Mitfahr-Start-Ups City-Pendler. Egberts Start-up-Initiative wurde vom Deutschen Rat für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. Egbert studierte Medien und Kommunikation an der LMU München sowie International Journalism am Institut Francais de Presse (IFP) an der Universität Paris II. Egbert hat am ESSEC & MANNHEIM Executive MBA Programm teilgenommen. Während seiner Zeit als Geschäftsführer von Deutschlands renommiertestem Öko-Watchdog-Magazin Öko-Test entwickelte sich Egbert zu einem Enthusiasten für organischen Lifestyle und nachhaltiges Wirtschaften.

Dirk Sandrock ist der Mitbegründer und Direktor der MOMES Ltd. Hkg und hat über 25 Jahre Erfahrung als Marketing- und Produktmanager von Bekleidung über Hardware bis hin zu Software Lösungen für die Bereiche Sport, Fahrrad und Motorrad in Asien, Europa und Nordamerika. Er war und ist ein wettkampforientierter Biker & Triathlet und war dort auch als Trainer aktiv. Als Mitgründer der MOMES GmbH Deutschland ist er verantwortlich für das Produktmanagement im Bereich Synchronisierung tragbarer Mikroelektronik in der wachsenden digitalen Welt. Neben etlichen Patenten liegt der Fokus nun auf der Einführung der augmented reallity für Biker.

Burkhard Stork ist Bundesgeschäftsführer des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs e. V. (ADFC). Der Verband ist mit mehr als 165.000 Mitgliedern die größte Interessensvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC für die Förderung des Fahrrads im Alltags- und Wirtschaftsverkehr sowie im Fahrradtourismus. Burkhard Stork hat sich neben seiner politischen Arbeit einen Namen als Redner zum Thema urbanes Radfahren gemacht und tritt auf nationalen und internationalen Kongressen auf. Er ist katholischer Theologe und hat zuvor u.a. die Geschäftsstelle einer wichtigen deutschen Patientenvereinigung geleitet.